Bodhidharmas Blog

    Meine Leidensgeschichte


    Es begann an meiner Arbeitsstelle als Strassenbahnfahrer,ich fühlte mich immer beobachtet von den Fahrgästen und entwickelte daraus einen wahn,daß die Fajrgäste nur drauf aus sind mir etwas anzutun.

    Ich besorgte mir dann eine Gaspistole,die ich immer in der Fahrertasche mithatte.

    als der wahn im sommer 1994 sehr ausgeprägt war und ich auch jedesmal bevor ich zur Arbeit fuhr unters auto geschaut habe,ob eine Bombe drunter versteckt war, bekam das alles meine damalige Frau mit,ich war zu dem Zeitpunkt noch verheiratet und hatte 2 kleine Kinder zu versorgen.

    Ich wurde also von meiner Frau zum Neurologen geschickt,dem erzählte ich den ganzen verfolgungsmist,auch das mich die kollegen umbringen wollten.Daraufhin bekam ich Haldol verabreicht,was erst half und ich wurde ruhiger,nur machte ich den Fehler es nach 3 Wochen abzusetzen,da begann der wahn von neuem,ich hab gekündigt bei der arbeitsstelle und dann kam es bei mir zu hause zum Agrowahn ich stieg auf die schränke und brüllte rum.

    Meine Frau rief den Krankenwagenund ich kam erst zum normalen krankenhaus und dort stellten sie fest daß ich in die Psychiatrie mußte.

    Dort bekam ich wieder Haldol,aber ne maximaldosis denn ich schlief rund 2 tage ich bekam dort auch tavor dreimal am tag.

    Ich nahm alles nur noch wahr wie unter einer nebelwand.Ich sabberte und bekam die Sitzunruhe,und die Ärzte dort haben mir erst am 4tag akineton gegeben.

    Ich blieb dort 6wochen erst auf der geschlossenen und dann auf die offene.

    Danach war tagesklinik angesagt auch nochmal für 6 wochen.

    Ich wurde dann mit Imap depotspritze behandelt,welche ich ein halbes Jahr genommen hab.

    Dann alles abgestzt,da ich schwindel davon bekam.Der Wahn war jedenfalls weg und ich ging wieder einer arbeit als Maler und lackierer nach.

    Diese arbeit machte ich bei verschiedenen Firmen da ich zwischendurch immer mal Durchhänger hatte und gekündigt wurde.aber ich blieb von 1996 bis 2000 ohne Medikamente.




    Die Leidensgeschichte mit der Herzsymptomatik


    Also,ich bekam im jahre1999 eine Zahnersatzbehandlung wo bei mir mehrere Kronen

    eingesetzt wurden.nach ca 3 Wochen bekam ich an einer krone zahnschmerzen,ich ging darauf zum Zahnarzt und der winkte erst ab ,daß das wieder weggeht.

    Es ging aber nicht weg und nach 6 wochen waren die Zahnschmerzen in verbindung mit herzschmerzen aufgetaucht.Ich ließ den zahn nun ziehen.

    Nun verging ein halbes Jahr,ich machte zu der Zeit sehr viel Sport und bekam dann plötzlich beim schwimmen brustschmerzen und ein Schwächegefühl,was aber wieder verschwand.

    Jedoch kam dieses Schwächegefühl und stiche in der brust jetzt häufiger vor. Ich ging nun zu einem Kardiologen der das Herz per Echo und Belastungsecho überprüfte,aber nix feststellen konnte. ich bin daraufhin noch zu weiteren Kardiologen gegangen wo ich eine Rechtsherzkathederuntersuchung bekam, sowie im Krankenhaus eine komplette Herzkatherderuntersuchung wo lediglich ein Mitralklappenprolaps und zu enge Herzkranzgefäße festgestellt worden sind.

    Der Kardiologe sagte dort damit könnte ich 100 jahre alt werden,es hätte keine Relevanz zu meinen geschilderten Symptomen.

    Es wurde mir empfohlen einen Psychiater aufzusuchen,da es wohl eine psychosomatische Sache wäre.


    Das tat ich dann,und wurde mit olanzapin eingestellt,aber die Herzsymptomatik blieb und kein Arzt will mir eine Herzentzündung diagnostizieren.Ich hab den Verdacht,daß das alles im Zusammenhang mit der damaligen Zahnbehandlung aufgetreten ist,also daß sich Bakterien vom entzündeten Zahn in die Blutbahn gekommen sind und sich am Herz festgesetzt haben und für die Symptomatik verantwortlich sind.

    Mich kann niemand dazu bringen von der Vorstellung Abstand zu nehmen,für die Ärzte ist es wahn für mich ist es die wahrheit,ich leide an einer chronischen Herzentzündung. Natürlich schlägt sowas auch auf die Psyche.

  • wahrscheinlich kommst du mit dem olanzapin nicht zurecht, du musst wohl umsteigen, hilft alles nicht, aber etwas was dich ruhiger macht, denn gerde dein herz braucht auch ruhe.

    frage deinen psychiater mal ob du etwas anderes nehmen kannst, was einen ruhig hält, muss wahrscheinlich nicht viel sein, aber es muß ein starkes medi sein.

    du bist also gefragt alles etwas auszuprobieren und dabei nie aufzugeben.

    beste grüße ingo

    Naja ich versuche schon seit jahren auszutesten was mir hilft also ich hatte schon seroquel abilify Amisulprid .Muß mal sehen,im Januar habe ich wieder nen termin , werde dort nochmal ausloten was ruhigstellt ,aber nicht so viele Nebenwirkungen hat denn da bin ich sehr empfindlich.

    Vielleicht nehme ich wieder depot imap,hat mir damals als der wahn schlimm war auch geholfen

    LG Mila

    So heute geht es mir mit dem Herz schlechter,eben ein schwächegefühl und drückende schmerzen im Brustkorb. Heut morgen ein kurzen Spaziergang gemacht,mußte ich aber abbrechen, da ich zu schwach auf den beinen war.Heut abend lass ich mich vollaufen.

    Einmal editiert, zuletzt von Milarepa ()

    so ich habe nun 2Flaschen bier und 5 schnäpse auf und nun begebe ich mich ins Land der träume,sollen die anderen doch reality erleben.

  • Wenn NL, würde ich ein paar Atypische außer Haldol ausprobieren. Wenn davon nix funktioniert, halt Leponex versuchen. Ansonsten kann‘s ja sein, dass nichts Organisches mit dem Herzen ist. Ausdauersport wie Joggen und Schwimmen kräftigt das Herz, was das körperliche Organ angeht.

  • Wenn NL, würde ich ein paar Atypische außer Haldol ausprobieren. Wenn davon nix funktioniert, halt Leponex versuchen. Ansonsten kann‘s ja sein, dass nichts Organisches mit dem Herzen ist. Ausdauersport wie Joggen und Schwimmen kräftigt das Herz, was das körperliche Organ angeht.

    Ich bleib bei Olanzapin,muß nur schauen,daß ich was gegen die Stimmungsschwankungen bekomme, hab demnächst nen termin bei meiner Psychiaterin.

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  • Ingo

    Hat den Titel des Themas von „Milarepas blog“ zu „Bodhidharmas Blog“ geändert.