Studie zu Stimmenhören: Verhaltensweisen gegenüber den Stimmen und anderen Menschen

    Hallo liebe Forum-Mitglieder :)


    Im Rahmen einer Studie entwickeln wir an der Universität Hamburg einen Fragebogen zum individuellen Umgang mit Stimmenhören. Wir beschäftigen uns mit der Frage, ob sich bestimmte Verhaltensweisen gegenüber Stimmen mit der Art und Weise vergleichen lassen, wie man sich Mitmenschen gegenüber in sozialen Beziehungen verhält. Sinn und Zweck dieser Forschung ist es, die Ergebnisse für die Weiterentwicklung von Therapiemethoden für Menschen, die Stimmen hören, zu nutzen.


    Hierfür sind wir auf der Suche nach vielen Menschen, die Stimmen hören und bei unserer Umfrage teilnehmen. Alle Daten und Angaben werden über die Online-Umfrage erhoben und werden selbstverständlich anonym gespeichert, sodass keine Rückschlüsse auf die TeilnehmerInnen möglich sind. Wir sind sehr dankbar über jeden einzelnen und informieren Euch gerne hinterher über die Ergebnisse unserer Studie, wenn ihr daran interessiert seid.


    Zum Fragebogen gelangt ihr hier: https://ww3.unipark.de/uc/approve_dvoices/


    Vielen Dank im Voraus für Eure Teilnahme. Gerne beantworte ich auch Fragen, wenn ihr welche habt.


    Liebe Grüße,

    Leila

    Ist die Studie auch was für Leute, die akut sind?

    Eigentlich gibt es keine Ausschlusskriterien, aber jeder muss natürlich selbst für sich schauen, was möglich ist.

    Der Anfang ist etwas nervig wegen dem Code usw. aber am Ende hilft uns jede Teilnahme und es gibt kein richtig oder falsch in den Antworten.


    Danke an alle die mit machen!!!! :)

    Hab mit gemacht. Manchmal haben mir da die passenden Antworten gefehlt. Wär gut gewesen, wenn man da dann was hätte zu schreiben können.

    Ja da hast du recht... und danke für die Rückmeldung und die Teilnahme natürlich!
    Es ist nur immer etwas schwierig, wenn wir bis zu 200 Teilnehmer haben, die Daten dann ohne Computer auszuwerten. Das wäre aber nochmal eine Überlegung wenn man weniger Personen befragt und dann spezifischer schaut.

  • hallo leila,

    fragt ihr nicht auch mal persönlich so etwas? ich kann zwar zum stimmenhören selber sehr wenig sagen, weil ich das gefühl habe nie welche gehört zu haben, aber sonst könnte ich einiges sagen, denn ich war ja auch krank, aber habe mich selber rausgekämpt.

    gruß ingo

    hallo leila,

    fragt ihr nicht auch mal persönlich so etwas? ich kann zwar zum stimmenhören selber sehr wenig sagen, weil ich das gefühl habe nie welche gehört zu haben, aber sonst könnte ich einiges sagen, denn ich war ja auch krank, aber habe mich selber rausgekämpt.

    gruß ingo

    Vielen Dank, für das Angebot und die Hilfe!

    Also letztendlich geht es vor allem darum, dass ein ganz neuer Fragebogen entwickelt wird, der die Reaktionsweisen auf die Stimmen und auf andere Menschen parallel erfasst und die Frage ob dies zusammenhängt, weil man so die Therapieverfahren, wo man lernt mit den Stimmen in einen DIalog zu treten, verbessern kann, wenn der Fragebogen gelingt. Und damit nebenbei nicht noch ganz viele andere Dinge erfasst werden, die möglicherweise damit zusammenhängen, haben wir uns tatsächlich nur darauf fokussiert in diesem Forschungsprojekt.

  • Also letztendlich geht es vor allem darum, dass ein ganz neuer Fragebogen entwickelt wird, der die Reaktionsweisen auf die Stimmen und auf andere Menschen parallel erfasst und die Frage ob dies zusammenhängt, weil man so die Therapieverfahren, wo man lernt mit den Stimmen in einen DIalog zu treten, verbessern kann, wenn der Fragebogen gelingt. Und damit nebenbei nicht noch ganz viele andere Dinge erfasst werden, die möglicherweise damit zusammenhängen, haben wir uns tatsächlich nur darauf fokussiert in diesem Forschungsprojekt.

    danke für die ehrliche antwort.

    wenn ihr sowas vorhabt, falls ich das verstanden habe, braucht ihr experten in sachen der schizophrenie, denn es gibt ein paar sachen zu wissen, zb.: wer ist akut und wer nicht, sowas können ärzte nichtmal immer unterscheiden. alleine für sowas müsste man einen fragebogen entwickeln. erst danach, könnte man ein fragebogen nur beiläufig in ihre richtung machen. beläufig bedeutet, das für die gesundung eines patienten, die stimmen eigentlich unwichtig sind, es sei denn ihr wollt stimmen bekämpfen, die man auch nach der gesundung hat, was vorkommen kann. dann dürftet ihr aber nicht nur schizophrene fragen.


    ich habe über 15 jahre mich mit schizophrenen unterhalten und manchmal bis oft, kann ich mehr und richtiger zu dieser krankheit der schizophrenie sagen. hört sich zwar abgehoben an, aber die erfahrung habe ich mir hart erarbeitet. daher würde ich jeden, der den schizophrenen gut helfen will, auch erstmal einiges erklären wollen.

    wenn sie interesse haben, können sie einen neuen thread öffnen, skype oder discord nutzen um mich zu kontaktieren. natürlich müsste ich auch einiges mehr von ihrem projekt erfahren.

    gruß ingo

    Danke für die Antwort und die Hilfe! Das kann ich mir sehr sehr gut vorstellen, dass es sehr lange dauert das zu verstehen, wenn man es überhaupt jemals richtig nachvollziehen kann, wenn man selbst nie so involviert war - wie das eben mit allem ist.


    Es gibt auch noch einen weiteren Fragebogen in dem sehr großen Projekt, um den sich aber andere kümmern, der glaube ich auch noch nicht fertig erstellt ist, der dann nicht für Schizophrene ist. Ich muss mich im Rahmen meiner Masterarbeit, die ja eine wissenschaftliche Arbeit ist, erstmal mit der ganzen Literatur und STatistik vertraut machen, von daher beginne ich erstmal damit. Wenn noch weitere Fragen auftauchen, komme ich gerne auf das Angebot zurück.


    Liebe Grüße und schöne Feiertage!

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